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Garten-Tips

Gute Schnecke - böse Schnecke !

Hätten Sie gewusst, dass die Weinbergschnecke ein echter Gärtnerfreund ist?

Der langsame Nachtjäger bevorzugt verwelkte oder abgestorbene Pflanzen.

Und ... eine Weinbergschnecke verspeisst pro Nacht hunderte Eier von Nacktschnecken!

Und das sind ja mit die grössten Schädlinge in Ihrem Garten.

Sie haben keine Weinbergschnecken in Ihrem Garten?

Bei uns können Sie Weinbergschnecken für nur 2,- €/Stück bestellen.

Und da Weinbergschnecken sehr Standorttreu sind, brauchen Sie auch nicht befürchten, dass "Ihre" Helfer zu Ihrem Nachbarn umziehen.

 

Nacktschnecke

 

Weinbergschnecke


Kompostierung

Warum kompostieren?

Der Komposthaufen im eigenem Garten bietet viele Vorteile:

Zum einen hat er aus Sicht des Umweltschutzes viele Pluspunkte. Der Hausmüll wird um die Grünabfallmenge reduziert (was auch den Geldbeutel freut). Zusätzlich sinkt der Feutigkeitsgehalt des Restmülls, was den Brennwert für die Müllverbrennung steigert.

Kompost ist ein hervorragendes Düngemittel und enthält u.a. viel Phosphor, Kalium und Stickstoff, die nicht energieaufwendig für Kunstdünger produziert werden müssen (was auch wieder Ihren Geldbeutel freut).

Die Verwendung von Kompost anstatt Torf (ja, Sie wissen schon, wer sich da wieder freut) schützt zudem den Naturraum der Moore und die Luft, da lange Transportwege, heute meist aus dem Baltikum, entfallen.

Kompost füllt die Nährstoffreserven stark genutzter Böden und hat eine relativ hohe Wasserspeicherkapazität, was Ihre Pflanzen die Trockenperioden besser überstehen lässt.

Wie kompostieren?

Stellen Sie Ihren Komposter am besten auf eine kleine Anhöhung, damit sich keine übermäßige Feutigkeit ansammeln kann. Niemals in einer Grube aufstellen, da hier keine Luft an das Material kann, was zu Fäulnis und Gestank führt.

Den Komposter nicht auf fester Unterlage (Steinen, Beton) aufstellen. Er braucht "Erdanschluss" wegen der Kleintiere, vor allem Regenwürmer.

Als unterste Schicht etwa 20 cm grobes Material (Äste, Reisig) aufschichten, darüber feinere Stoffe wie Laub oder Rasenschnitt.

Optimal ist eine ständige Mischung aus grünem Pflanzenmaterial und trockenem (z.B. Stroh, Heu), aber auch gehäckseltem Ästen oder Tierstreu.

Den Kompost nicht vollkommen austrocknen lassen, denn die Kleinlebewesen brauchen Feuchtigkeit. Aber auch nicht zu nass werden lassen, was die Luftzirkulation stört.

Zwiebelschalen, Schnittlauchreste, Kaffee- und Tee-Satz locken Regenwürmer an und sind so besonders positiv für den Kompost.

Holunder und Phlox am Komposthaufen gepflanzt fördern auch die Regenwurmbesiedlung.